1956 Geboren in Flawil und aufgewachsen in Basel
1972   Einführungskurs Fotografie und Entwicklung von Film & Fotos
1976 - 1978   Ausbildung zur Primarlehrerin Kantonales Lehrerseminar Basel
1980   Fotografiekurs
1982 und 1983   Geburt der beiden Kindern Yves und Désirée
1985   Malkurs bei Febo Freier, Allschwil
1990   Umzug mit Mann und Kindern nach Bangkok/ Thailand
1993   Umzug mit Familie in die Niederlande nach Boxmeer
1994 - 2001   Diverse Malkurse bei Else v.d. Sloot; Kohle, Conté, Stift, Pastell, Acryl, Aquarell,
Stilleben, Portrait und Akt, Malen in der Natur
1998   Gruppenausstellung Nieuw Bergen / NL
1999   Teilnahme an Talens Amateurwettbewerb
1999   Einzelausstellung Begegnungszentrum Weijer, Boxmeer
2001   Malkurs bei Margo van Vegchel
2001   Einzelausstellung Bewegungsinstitut Liliane, Boxmeer
2001   Einzelausstellung Café, Boxmeer
2001   Gründung einer eigenen Malgruppe „Inspiratie“ Beugen /NL
2002 - 2003   Fotographiekurs an der Volksuniversität Boxmeer
2003 - 2004   Malkurs bei Henri Elbers Meander, Boxmeer
2004 und 2005   Teilnahme an den Schildersdagen Ravenstein / NL
2004   Rückkehr mit Ehemann in die Schweiz
2005   Verwendung von Fotos für Verpackungen bei der Bogar AG
2005 - heute   Kalender mit Reproduktionen von Aquarellen von Bremgarten und Zufikon
2006 - heute   Organisation und Durchführung des Malwochenendes „ malerisches Bremgarten“
2008   Acryl - Malkurs bei Fatima Gilliet
2008   Erstellung eines Wandbild auf Aussenmauer in Hölstein, Acryl ca. 200cm x 200cm
2008   Gründungsmitglied und Präsidentin des Vereins "Künstlervereinigung Bremgarten"
2009   Leitung von Portraitkursen, Mithilfe bei Kindermalkursen
2010   Gruppenausstellung "Sommerträume" im Atelier Bremgarten anfangs Mai
Gruppenausstellung im Alterszentrum Bärenmatt Bremgarten Ende Mai
     



Das Malen und Fotografieren war und ist seit meiner Jugend immer ein wichtiger Bestandteil meiner Freizeit.

Mit dem Zeichnen und Malen konnte ich mich schon als Kind sehr gut und lange beschäftigen. Davon zeugt ein Zeichenheft aus meiner Kindergartenzeit anfangs 60er Jahre in Basel. Mit grosser Ausdauer illustrierte ich Märchen und Geschichten.

 

Später auf dem Gymnasium wurde mein Interesse an der Fotografie geweckt. In einem 14-tägigen Projekt lernte ich die Spiegelreflexkamera zu bedienen und Filme und Fotos zu entwickeln. Der Wunsch nach einem eigenen „richtigen“ Fotoapparat war geboren.

Zu meiner grossen Freude war das Malen und Zeichnen ein wichtiger Bestandteil meiner Ausbildung zur Primarlehrerin. Zum ersten Mal wurde ich gefordert, zwar weniger in Bezug auf meine persönlichen Malfähigkeiten, sondern mehr auf die Themenwahl und deren Umsetzung zusammen mit Primarschülern.

In der Zwischenzeit wurde ich stolze Besitzerin einer Spiegelreflexkamera und widmete mich mehr der Fotografie als dem Malen. Ich belegte einen Fotokurs, um aus diesem komplizierten Apparat gute Fotos rausholen zu können.
Meine fremdsprachigen Kinder an der Primarschule gehörten öfters zu meinen Uebungsmodellen.

 

Als ich meinen Mann kennen lernte, konnte ich mein Wissen und Fotozubehör gut verwenden. Als Biologiestudent verbrachte er viel Zeit draussen auf dem Felde und ich gewöhnte mir an, ihn zu begleiten und dabei Fotos von der Umgebung und Natur zu machen.

Später waren unsere beiden Kinder meine bevorzugten Motive, wobei alle ihre Fortschritte genauestens per Foto dokumentiert wurden.

Als Ausgleich zum Hausfrauenalltag besuchte ich einen Malkurs bei Febo Freier in Allschwil, wo ich zum ersten Mal etwas über Perspektive, Farbenlehre und Bildeinteilung erfuhr. Ich stellte fest, dass mir das Zeichnen und Kopieren keine Mühe bereitete,
wohl aber die eigene Interpretation. Es entstanden unzählige kleine Bildchen, die ich verschenkte oder auf Karten aufklebte.

 

Während unseres dreijährigen Aufenthaltes in Thailand lag mein Interessse ganz klar bei der Fotografie. Alles war neu und ungewöhnlich, die Farbenpracht und die exotische Fülle beeindruckten und mussten dementsprechend festgehalten werden.

Zurück in Europa, in den Niederlanden, entdeckte ich das Malen aufs Neue. Ich belegte während den folgenden 7 Jahren bei Else v.d. Sloot www.artenelse.nl verschiedene Malkurse, in denen ich lernte, mit Kohle, Stift, Pastell-, Acryl- und Aquarellfarben umzugehen. Während der Winterszeit zeichneten und malten wir Stilleben, Portraits, Akte oder nahmen schon mal ein Foto als
Vorlage. In den warmen Monaten suchten wir inspirierende Orte in der Umgebung auf und versuchten, diese auf dem Papier festzuhalten.

Nachdem Else mit den Kursen aufgehört hatte, gründeten wir Ehemaligen eine eigene Malgruppe „ de Inspiratie“, da wir alle wussten, dass wir zu Hause kaum Zeit fürs Malen aufbringen würden. Wir nahmen zusammen an den Maltagen „ Ravensteinse Schildersdagen“ teil, von denen ich das Konzept für das Malwochenende „ malerisches Bremgarten“ übernehmen durfte. Zusammen besuchten wir Ausstellungen und unterstützten uns gegenseitig.

 

Marianne Hoedemakers www.mijnsieraad.com half uns während einigen Workshops weiter, indem sie uns zeigte, wie man Ideen oder Inspirationen für ein Bild finden konnte.

Nebenbei besuchte ich einen Kurs bei Henri Elbers www.elbersdesignstudio.com, bei dem ich lernte, mich mit etwas – z. B. einem Gedicht oder Begriff - wirklich auseinander- und die entstandene Idee umzusetzen.
Margo van Vegchel www.margovanvegchel.nl zeigte mir eine andere Art des Aquarellieren.

Während meines Hollandaufenthaltes konnte ich einige Gruppen- und Einzelausstellungen machen, dies sowohl in einem Café und einem Bewegungsinstitut wie auch im Begegnungszentrum
von Boxmeer.
Ich verkaufte einige Bilder und erhielt auch Aufträge, vor allem für Portraits. Ich nahm an verschiedenen Veranstaltungen teil
und beteiligte mich auch mal an einem Wettbewerb.

 

Um meine zukünftigen Fotos zu verbessern, besuchte ich nochmals einen Fotokurs für analoges Fotografieren und konnte davon auch fürs Malen profitieren, da für die Bildgestaltung die gleichen Regeln gelten. Kurz darauf erhielt ich von meinem Mann eine digitale Kamera. Unzählige Motive - vor allem aus der Natur - sind in meinem Fotoarchiv gelagert. Das eine oder andere Foto konnte dann auch für die Verpackung von Ergänzungsnahrungsmitteln für Haustiere verwendet werden.

Seit November 2004 wohne ich nun zusammen mit meinem
Mann in Zufikon. Nach 14 Jahren Auslandaufenthalt war
aller Anfang schwer.

2005 fing ich an, kleine Aquarelle von Bremgarten und Zufikon zu malen, deren Reproduktionen ich zu Kalendern oder Karten verarbeite und die gut bei den Leuten ankommen.

 

Das Jahr 2006 steht nun ganz im Zeichen der Organisaton und Durchführung der Veranstaltung „ malerisches Bremgarten“. Der erste Teil ist erfolgreich über die Bühne gegangen, es wurde während eines Wochenendes Ende Juni von den Teilnehmern fleissig gemalt und gezeichnet. Anfangs November werden die vollendeten Werke in Bremgarten ausgestellt.

Der Mensch und vor allem die Natur faszinieren mich sowohl als Foto- wie auch als Malsujet. Die Natur zeigt sich als Künstlerin, Vorbild und als Ideenfundus, die ohne grossen Aufhebens sehr viel zu bieten hat. Man muss sich nur die Zeit dafür schaffen, um dies alles wahrzunehmen.